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U-Verlagerungen

Im zweiten Weltkrieg wurden, zum Schutz vor Luftangriffen, kriegswichtige Produktionsstätten nach unter Tage verlegt. Daher der Begriff "U-Verlagerung = Untertage-Verlagerung".

Die untertägigen Fabriken mit Produktionsflächen von nicht selten 40.000qm, wurden zur Herstellung von Flugzeugen, Raketen, Fahrzeugen, Benzin und vielem mehr genutzt. Wegen der Luftüberlegenheit der Alliierten und dem daraus resultierenden knappen zeitlichen Rahmen, kam es vermehrt zur Umnutzung von Bergwerken, Tunneln oder sonstigen vorhandenen Hohlräumen.

U-Verlagerungen wurden desweiteren zur Einlagerung von Gemälden oder anderer wertvoller Kriegsbeute genutzt. Ein grosser Teil ist bis Heute gefunden worden - wieviel und was noch im Verborgenen liegt - das weiss niemand genau.

 

Die Namensgebung dieser Anlagen erfolgte nach den "Grundsätzen  für die Tarnbezeichnungen unterirdischer Verlagerungsbauten" von 1944.

Folgende Bezeichnungen waren vorgesehen:

Fischnamen

Tiernamen

Vogelnamen

Pflanzennamen

numismatische Bezeichnungen

Männliche Vornamen

Weibliche Vornamen

Gesteinskundliche Namen

Bergwerksstollen

Bergwerksschächte

Eisenbahn-/Strassentunnel

Festungswerke

natürliche Höhlen

Stahlbetonbunker

Felsen-/Brauereikeller

Neu zu erstellende Bauwerke